Bipolar Offenburg
Heidelberg-Prinzhorn 2026

Heidelberg-Prinzhorn 2026

Ausflug Heidelberg und Prinzhornsammlung der Psychiatrie Heidelberg

Termin: Samstag, den 17.10.2026 mit der Bahn von Offenburg nach Heidelberg.
Bahnhof Offenburg 10:02 (Gleis 6) -11:51 Heidelberg mit RE2 bis Karlsruhe (Gleis 12 auf 5) und 20min Zeit für den Umstieg auf die RE73 zum Gleis 8 in HD

MIT BUS UND BAHN VOM HAUPTBAHNHOF

Bus-/Straßenbahnlinien 21, 26, 34, 35 (Haltestelle Altes Hallenbad)

gehen Sie links in die Thibautstraße, an der Kreuzung biegen Sie rechts in die Voßstraße

Bus-/Straßenbahnlinien 5, 32, 33 (Haltestelle Bismarckplatz)

gehen Sie in die Luisenstraße. Folgen Sie an der Biegung dem Fußweg. Dieser führt Sie am CATS vorbei in die Voßstraße.

Öffnungszeiten und Preise

Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bei Gruppen ab 10 Personen bitten wir um Ankündigung per E-Mail shopprinzhorn.zpm(at)med.uni-heidelberg.de oder Telefon +49 (0)6221 / 56 47 39.

Öffnungszeiten

Mogeschlossen
Di, Do – So11 – 17 Uhr
Mi11 bis 20 Uhr, an geöffneten Feiertagen bis 17 Uhr

Letzter Einlass: 30 min vor Schließung

Öffnungszeiten Museumscafé und Grafisches Kabinett

Eintritt

Regulär: Euro 10,- / ermäßigt Euro 7,

Wenn nur die Dauerausstellung geöffnet ist, sind die Preise reduziert (Euro 7,- / ermäßigt Euro 5,-).

Ermäßigungen gelten für:

  • Studierende und Auszubildende
  • Schwerbehinderte ab 50% G.d.B.
  • Mitarbeiter psychiatrischer Einrichtungen
  • Inhaber der ArtCard

bei Vorlage des entsprechenden Nachweises

 

Freier Eintritt für:

  • Kinder bis 14 Jahren
  • Schüler 14 – 18 Jahre
  • Inhaber*innen des Heidelberg-Pass und des Kulturpass (Kulturparkett Rhein-Neckar)
  • Inhaber*innen der HeidelbergCard haben einmalig freien Eintritt
  • Mitglieder des Vereins “Freunde der Sammlung Prinzhorn e.V.”
  • Mitarbeiter*innen des Universitätsklinikums Heidelberg und des Universitätsklinikums Mannheim
  • Patient*innen der Psychiatrischen Uniklinik Heidelberg
  • Besitzer*innen einer ICOM-Karte
  • FSJler*innen
  • BuFDi-Leistende
  • Mitglieder des DVK-Verbandes (Deutscher Verband für Kunstgeschichte) 
    DVK
  • Betroffenen-Einrichtungen *
  • Studierende der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Mitarbeiter*innen der Presse

bei Vorlage des entsprechenden Nachweises


Der historische Bestand

Die Sammlung Prinzhorn ist ein Museum für Kunst von Menschen mit psychischen Ausnahme-Erfahrungen. Ihr bekannter historischer Bestand umfasst ca. 8000 Zeichnungen, Aquarelle, Gemälde, Skulpturen, Textilien und Texte, die Insass*innen psychiatrischer Anstalten zwischen 1840 und 1945 geschaffen haben. Dieser weltweit einzigartige Fundus wurde zum größten Teil von dem Kunsthistoriker und Psychiater Hans Prinzhorn (1886–1933) während seiner Zeit als Assistenzarzt  an der Psychiatrischen Klinik der Universität Heidelberg zusammengetragen. Zu den bekanntesten Künstler*innen/Autor*innen des historischen Bestandes zählen Else Blankenhorn, Franz Karl Bühler, Karl Genzel, Paul Goesch, Emma Hauck, August Klett, August Natterer, Agnes Richter, Joseph Schneller, Barbara Suckfüll und Adolf Wölfli.

Die Geschichte der Sammlung

1919–21 verfasst Hans Prinzhorn mit dem damaligen Klinikleiter Karl Wilmanns Schreiben an Psychiatrien im deutschsprachigen Raum, in denen er um künstlerische Patientenwerke zum Aufbau eines Museums für psychopathologische Kunst bittet.

1922 publiziert Prinzhorn auf der Grundlage der Sammlung seine reich illustrierte Studie „Bildnerei der Geisteskranken“, die viele Kunstinteressierte und Künstler*innen seiner Zeit anspricht und zur Bilderbibel der Surrealisten wird. Mehrfach wieder aufgelegt und in verschiedene Sprachen übersetzt, bleibt das Buch ein Klassiker.

1938 übergibt Klinikdirektor Carl Schneider Werke der Sammlung der Wanderausstellung „Entartete Kunst“. In der Ausstellung werden sie als pathologisches Vergleichsmaterial zur Kunst der Moderne missbraucht.

Nach dem Krieg vergessen, wird 1963 die Sammlung von Harald Szeemann wieder entdeckt. Er zeigt eine Auswahl in der Kunsthalle Bern. Es folgen nationale und internationale Ausstellungen, welche die Sammlung erneut bekannt machen.

2001 erhält die Sammlung endlich ein eigenes Museumsgebäude, einen umgebauten alten Hörsaal der Neurologie auf dem Gelände des alten Universitätsklinikums in Heidelberg.

Die Sammlung heute

Seit 1980 wächst die Sammlung erneut durch Kunst von Psychiatrie-Erfahrenen. Dieser neuere Bestand umfasst mittlerweile ca. 40.000 Werke. Darunter sind Arbeiten von Friedrich Boss, Gudrun Biersky, Vanda Vieira-Schmidt, Sonja Gerstner, Alfred Stief und Dietrich Orth. Um zukünftig regelmäßig Neuzugänge präsentieren zu können, ist ein Erweiterungsbau geplant.

Das Museum Sammlung Prinzhorn – Ausstellungen und Forschung

Das Museum zeigt jährlich zwei bis drei thematische Ausstellungen. Ziel des Museums ist es, zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankung beizutragen. Über Kontextualisierung und Deutung künstlerischer Werke, die von psychischen Ausnahme-Erfahrungen und ihren gesellschaftlichen Folgen geprägt sind, leistet es einen Beitrag zur Inklusion betroffener Menschen. Als Teil des Universitätsklinikums Heidelberg versteht sich das Haus aber nicht nur als Museum und Ausstellungsort, sondern auch als wissenschaftliche Einrichtung, die das Schicksal der hier vertretenen Künstler*innen, ihre Werke und übergeordnete Fragestellungen erforscht. Deshalb können Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und andere fachlich Interessierte nach Absprache Einsicht in Archiv- und Depotbestände des Museums erhalten. Für Auskünfte und Informationen stehen die wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen des Museums gerne zur Verfügung.

Leitbild

Die Sammlung Prinzhorn ist ein Museum für Kunst von Menschen mit psychischen Ausnahmeerfahrungen. Sie ist Teil des Departments für Psychosoziale Medizin, Prävention und Familiengesundheit (PPF) am Universitätsklinikum Heidelberg. Gegründet um 1900 wurde die Sammlung wesentlich ausgebaut nach dem Ersten Weltkrieg und bildet damit einen wichtigen historischen Ausgangspunkt für das heute wachsende Interesse an so genannter Outsider Art. Der einzigartige Bestand von rund 40.000 bildkünstlerischen Werken, Texten und Musikstücken der Zeit von 1825 bis heute, wesentlich aus deutschsprachigen Ländern, wächst ständig.

Aufgabe des Museums ist es, zum Wahrnehmen, Vermitteln und Erforschen der genannten Kunst sowie ihrer Schöpfer*innen beizutragen, diesen damit eine Stimme zurückzugeben sowie Entstigmatisierung und gesellschaftliche Inklusion von Psychiatrie-Erfahrung und Psychiatrie-Erfahrenen zu befördern. Zu diesem Zweck entwickeln wir eigene Ausstellungen, begleitende Veranstaltungen und Publikationen, die Vorbildcharakter für andere Häuser haben. Wir unterstützen zudem das weltweit wachsende Interesse an Kunst von Psychiatrie-Erfahrenen mit dem Versenden von Ausstellungen sowie Leihgaben für andere Häuser im In- und Ausland, und wir fördern die Forschung externer Wissenschaftler und Künstler.

DIE VIELEN

Das Museum Sammlung Prinzhorn unterstützt das  Bündnis DER VIELEN. Wir haben die Baden-Württemberger Erklärung DER VIELEN unterzeichnet, weil wir für eine pluralistische und demokratische Gesellschaft sind. Unser erklärtes Ziel ist es, offen für alle Menschen zu sein, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung, Wirklichkeitsauffassung oder Weltanschauung. Die Kunst ist frei und wir begreifen die Kunst und ihre Einrichtungen als offene Räume, die allen gehören.
Baden-Württemberger Erklärung – Die Vielen


Altstadtrundgang Heidelberg

Guide profile

NiceGuides 1.5 Stunden

Rating5.0

Reiseübersicht

Entdecke Heidelbergs reiche Geschichte, pulsierende Kultur und lebendiges Nachtleben bei einer 1,5-stündigen Tour durch die charmante Altstadt. Erkunde die berühmten Wahrzeichen der Stadt: Kornmarkt, Marktplatz, Heiliggeistkirche, Alte Brücke, Jesuitenkirche, die alte Universität und das berüchtigte Studentengefängnis. Erfahre mehr über die Rolle der Stadt im Dreißigjährigen Krieg, in der Reformation und anderen wichtigen historischen Ereignissen sowie über die faszinierende Gründung der Universitätsstadt im Jahr 1386. Erlebe die lebendige Atmosphäre Heidelbergs und erfahre aus erster Hand, warum die Stadt ein beliebtes Ziel für Studierende und Reisende aus aller Welt ist. Entdecke das pulsierende Heidelberger Nachtleben mit einem Stopp an der Unteren Straße, der Partymeile der Stadt. Begleite uns auf eine unvergessliche Tour durch die Heidelberger Altstadt, in der sich Geschichte und Kultur nahtlos mit lebendiger Unterhaltung und jugendlicher Energie verbinden.
Preis pro Person13,00 €

Startpunkt:Hauptstraße 214, 69117 Heidelberg, Germany


Speisen und Getränke im Bootshaus

ab 16:00 Uhr

www.dasbootshaus.com
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